Noambra - Die Klugen
Einleitung
Philosophie ist ihr höchstes Gut, die Kunst der Schriften und der Reden liegt ebenfalls auf Seiten der Elefantenmenschen Noambra. Unzweifelhaft ist ihr Ruf als Wissenschaftler, kritisch beäugt werden ihre Denker.
Das Volk, dessen Reich sich im Norden Waddagoghs, rund um den überdimensionalen Tamik-Salzsee befindet gilt als hoch kultiviert und gebildet. Ein Großteil der Studierenden Lkinnros stammt aus Tjamiria, einige der größten Wissenschaftler gehören dem Volk der Noambra an.
So werden die Elefantenmenschen einerseits geachtet, andererseits ob ihrer Ideen müde belächelt. Denn nicht selten wurde in Nhimban-Llustafetj eine Revolution herbeigesehnt - Doch realisiert wurde nie eine.
Daher genießen die Noambra vor allem in den höher gebildeten Kreisen Grreias ein hohes Ansehen, werden allerdings vom größten Teil der Bevölkerung des Kontinents kaum beachtet.

Äußeres
Im Einklang mit ihrem Gemüt haben die Noambra einen ebenfalls einen Körper, der Ruhe ausstrahlt. Behäbig wirken die Elefantenmenschen, Schnelligkeit ist nicht ihre Stärke, und vor den mächtigen Stoßzähnen hat wohl längst keiner mehr Angst.
Breitschultrig, und kräftig gebaut sind die Elefantenmenschen. Ihre Statur zeugt von mehr Kraft, als letztlich vorhanden ist. Daher sind die Noambra auch keine zu fürchtenden Gegner im Duell.
Etwas beruhigend wirkt sicherlich auch die runzlige Haut der Elefantenmenschen. Die hellgraue, matte Oberfläche wird von tausenden von Falten durchzogen, die einer Art Netzwerk ähneln, das sich über den Körper der Noambra verbreitet. Es wirkt fast so, als seien die Nerven
nach außen sichtbar, und jede Falte symbolisiere eine Ader.
Bei Noambri kann man kaum behaupten, sie würden sich "zu Fuß" fortbewegen, denn als Platzhalter für diese befinden sich zwei Hufe, die an die Tiere ähnlichen Aussehens wie die Elefantenmenschen erinnern. Zwar sind noch Fußnägel zu erkennen, doch die Zehen sind verwachsen und bilden somit einen großen Klumpen, mit dem sich die Noambra fortbewegen, wenn sie sich "zu Fuß" bewegen.
Auf die breiten Hufen folgen zwei nicht sonderlich lange Beine. Sie sind etwas gebeugt, und verleihen dem Körper der Noambra etwas Animalisches. Die Kniescheiben sind deutlich zu sehen und heben sich vom Bein ab.
Der Oberkörper der Elefantenmenschen ist meist länger als der Unterkörper. Die Schultern sind breit, ebenso die Hüften, die damit einen athletischen Körperbau vernichten.
Aus den Schultern wachsen zwei mittellange Arme, bei ihnen wird der Ellenbogen durch eine Platte verstärkt. Sie verleiht den Armen ein ähnliches Aussehen wie dem Knie. Meist ist die runde Platte deutlich zu erkennen, da der Hautüberzug über ihr eine hellere, fast weiße Farbgebung zu haben scheint. In wirklich ist die schützende Schicht hier viel dünner und weiter gespannt, als am restlichen Körper, auch die Knieplatten sind den Ellenbogen nur in der Form ähnlich. Am Ende der Arme ist eine Hand mit fünf dicken Fingern auszumachen; Anders als bei den verwandten Elefanten dienen diese zur Nahrungsaufnahme, wobei der Rüssel häufig die Funktion der Hände ersetzt. So z.B. werden innerhalb der Noambra häufig die Rüssel aneinander geführt, nur vage, um Händeschütteln anzudeuten, umschlungen werden die Körperteile um sich Liebe kundzutun - Quasi als Ersatz zum Kuss, der bei Stoßzähnen und eben dem Rüssel reichlich schwierig zu bewerkstelligen wäre. 
Über der breiten Brust befindet sich ein kurzer Hals, auf den ein beachtenswerter Schädel folgt. Wie beim Ellenbogen ist die Haut hier weiter gespannt. Allerdings wirkt die Haut hier dicker, vermutlich zum Schutz des Gehirns.
Ein Langer Rüssel geht von der rundlichen Stirn den Körper hinab. Er ist besonders von runzligen Falten durchzogen, und reicht meistens bis zum Brustkorb. Mit ihm werden Hinter dem aufmerksamkeitserregenden Körperteil versteckt sich der kleine Mund, der allerdings durch mächtige Hauer seinen Teil zum Aussehen des Hauptes beiträgt.
Anders als der Rüssel sind die Hauer kurz und reichen höchstens bis zum Anfang der Brust. Sie sind nach innen gekrümmt, und besitzen eine weiße Farbgebung. Diese kommt von dem Knochen aus dem die Stoßzähne bestehen. Bei alternden Noambra ist dieser Knochen häufig von vielen Rissen durchzogen.
Rechts vom Beginn des Rüssels, und unterhalb der Stirn sind die beiden fast vollkommen runden Augen zu sehen.
Oft hängen die Wangen der Noambra dem Gesicht etwas herunter, manchmal hängen Teile sogar neben den Stoßzähnen, allerdings meistens höchstens bis zu ihrem Ansatz.
Dass die Noambra als weise gelten mag mit ihrer Kultur zusammenhängen, doch ihr Erscheinen tut mit Sicherheit ihr übriges. Mit 2 L (1,80m) im Erwachsenenalter sind die Elefantenmenschen keineswegs so groß wie die Steinernen To'Turén, geschweige denn wie Riesen.
Doch sie wirken recht früh sehr erwachsen, und die Falten tun ihr übriges. Die weit verbreitete Vorstellung der Weisen Alten, die vor allem auf dem Lande sehr gepflegt wird, passt perfekt auf einen jugendlichen Noambra, der als "Andersvölkler" mit 38 Tkaj (17 jahre) noch als Grünschnabel gilt.
Die Nombra jedoch werden schon sehr früh als erwachsen und weise betrachtet, obwohl sie dies noch lange nicht sind.
Viele sonnen sich allerdings gerne in dieser Vorstellung, womit wir auch schon beim typischen Charakterbild eines Noambras wären.

Charakterliches & Gepflogenheiten
"Sie wissen alles. Doch das wissen sie nicht." - Lamef Llalibro, Die Gesammelten Reden der klugen Leute, Lkinnro

Dieses Zitat des geachteten Philosophen aus eigenen Reihen der Noambra trifft sehr gut auf die Meinung der Oberschicht Grreias zu den Elefantenmenschen zu.
Denn der letzte der beiden Sätze hat keineswegs eine verächtliche Meinung, vielmehr ehrt er die Noambra als bescheiden.
Tatsächlich mag dieses Bild auf die Größten und Glänzendsten der Elefantenmenschen zutreffen, jedoch ist auch dieses Volk keineswegs perfekt und auch der Diktator der ehemaligen Republik spiegelt einen typischen Noambra wieder.
Er gilt als Arrogant, aber genial, er gilt als eine Person zwischen Genie und Wahnsinn. Natürlich kommt im Charakter Pahsaf Callekh noch eine mächtige Portion Machtsucht hinzu, jedoch ist sein Charakter gar nicht so untypisch für einen Noambra.
Die Elefantenmenschen sind meistens freundlich, achten den Fremden, doch bemerken sie eine Stärke gegenüber dem Anderen, verfallen sie häufig in abfälligen Zynismus und Arroganz.
Sie beweisen nun jedem, wie toll sie eine bestimmte Sache beherrschen, noch lieber jedoch lassen sie den Gegenüber als Trottel dastehen.
Anders als z.B. die Trrûn lassen sie sich in ihrer Ehre beleidigen, jedoch machen sie sich einen Spaß daraus dem Feind mit böser Zunge zu kontern. 
Andererseits gelten die Noambra als schwächlich und nicht fähig einen Krieg zu fechten. Tatsächlich gehen sie körperlichen Auseinandersetzungen lieber aus dem Weg, und versuchen mit kluger Diplomatie, zu retten was noch zu retten ist. Erstaunlicherweise gelingt ihnen dies auch häufig.

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