Geschnitzt aus dem Holze des Urwalds - Aglamirnitam

Einwohner: ca. 420.000 (50 % Menschen, 30 % Dümiä, 10 % Xsulá, 10 % Noambra)
Fläche: ca. 303.186 Km2
Hauptstadt: Glromus
Sprache: Aglamirnisch
Religion: Roanisch (Staatsreligion, 90 %), Haglé ma Rimo (Spinnenkult, 10 %)
Staatsform: Wahlmonarchie





Spinnentöter und große Herrscher künden von der Pracht ihres Heimatlandes Aglamirnitam auf dem ganzen Kontinent. Die grüne Krone des Agla-Urwalds legt sich über die aufstrebende Kulturnation Aglamirnitam. Zudem ist der Staat im Grünen eine Durchgangsstation auf dem Landweg in viele begehrte Ziele des Nordens, und somit ein Schmmelztiegel aller Kulturen und Völker. Aglamirnitam ist auf dem Weg, eine der neuen Hochkulturen zu werden, die die Historiker Lkinnros prophezeien.


Landesnatur


Landschaft & Klima

Warmer Regen und hohe Luftfeuchtigkeit plagen die Bewohner des Landes beinahe ein ganzes Tkaj. Zudem beklagt man die häufigen Unwetter, die die Region heimsuchen, teils sogar mit verheerenden Folgen. Besonders gefürchtet ist der Kaglira, ein Orkan, der den Norden Grreias vor allem zum Tkajende beutelt. Die ganze Stadt Tamomal fiel ihm 995 f.s.S. zum Opfer.
Die Temperaturen bleiben meist gleich, selten gibt es Kälteeinbrüche, feuchte Warmluft dominiert.
Zudem gibt es kaum klimatische Unterschiede innerhalb des Landes, wobei die kräftigen Winde vor allem in Küstennähe ihr Unwesen treiben.
Den tiefen Urwald im Landesinneren beherrscht, wie gesagt, vor allem die typisch hohe Luftfeuchtigkeit.
Es passt wohl zum Klima, dass fast ganz Aglamirnitam von einem grünen Dschungelteppich, die Einheimischen nennen ihn Agla, bedeckt ist. Meist liegt der Urwald im Flachland, bis er in die Balbaten übergeht, dem riesigen Gebirge im Norden des Landes, das ebenfalls von sattem Grün bedeckt ist. Nur die Einheimischen Stämme vermögen hier zu überleben, und sich einen Weg durch das Dickicht zu bahnen. Allerdings ist Samri Laglao III., aus der Dynastie der Manglabé, dabei, dies zu ändern. Einen Großteil seiner Armee haben andere Herrscher schon vor langer Zeit aussenden lassen, im Urwald zu roden, damit man Aglamirnitam über Land leichter durchqueren kann. Außerdem ist das Agla-Holz eine wichtige und teure Ware, die man den Handelskähnen Maglistus' teuer verkaufen kann.
Quer durch das Land wälzt sich der mächtige Vangnaré-Fluss, der als Handelsroute dient. Güter aller Art werden auf der blauen Linie durch den Urwald transportiert und der Nebenfluss des riesigen Dhafu, der in Waddagogh entspringt und im Rasivegdcher Nordmeer sein Ende findet, gilt als einer der wichtigsten Ströme des Nordens. Nicht nur große Handelsschiffe bahnen sich ihren Weg durch seine Fluten, nein, auch die langsamen Flöße der Einheimischen sind nicht selten auf dem großen Strom zu sehen.
Entlang der Aglamirnischen Küsten, die zu zwei unterschiedlichen Meeren, dem Lamuktii Porgatol im Süden und dem Lamuktii Kiretkna im Norden führen, befinden sich langgezogene Sandstrände, die im Norden durch wunderschöne Palmen ergänzt werden.

Tier- & Planzenwelt
Dass fast ganz Aglamirnitam von tiefem Dschungel bedeckt ist, schlägt sich auch auf die Pflanzenwelt nieder. Im Urwald vegetiert eine Vielzahl begehrenswerter und wunderlich aussehender Blumengewächse, wie der Sanglari, einer trichterförmigen Blüte, die dem Wanderer in schier allen Rottönen entgegen leuchtet. Auch die berühmten Kaffe- und Kakaopflanzen sind hier zu finden, Dazu kommen einige Gewächse, deren Saft berauschende Wirkungen enthält.
Doch nicht alle Pflanzen sind friedlich. Der Urwald wimmelt nur so von den unscheinbaren Fleischfressenden Pflanzen und tückischen Lianen, die man meist kaum als solche zu erkennen vermag, da sie fast alle hinter einer genialen Tarnung verborgen sind.
Schattengewächse mischen sich in das bunte Gesamtbild des Waldes, und verästeltes Unterholz macht die Passierung des Waldes querfeldein zu einer schier unmöglichen Mission.
Auch weiter nördlich, in den weiten Hügeln der Balbaten ebenso wie auf den tropischen Inseln Longtikles verändert sich die Pflanzenwelt kaum.

Beinahe ebenso viele Tier- wie Pflanzenarten tummeln sich in dem Dschungel, und nicht immer sind diese Tiere ungefährlich. Neben Raubkatzen wie dem Jaguar oder dem Puma ist der Urwald ein Biotop für Schlangen und die gefährlichen Riesenspinnen, die Rimos, die als die gefährlichsten Tiere Aglamirnitams gelten. Natürlich existieren die Spinnen nicht nur im Großformat, nein auch unzählige kleine Exemplare fühlen sich in dem feuchten Klima des Landes wohl. Zwar ist nicht jede giftig, doch man sollte sich auch vor den kleinen Spinnentieren des Urwalds in Acht nehmen. Eine Vielzahl an Insekten, vor allem an Libellen in allen Formen, Farben und Größen, schwirrt durch das grüne Gestrüpp, und bildet einen Großteil der Nahrung für die übrigen Kleintiere des Waldes. Während die Insekten die Luft durchkreuzen hangeln sich unzählige Affenarten an den Lianen entlang durch die Baumkronen des Dschungels. Der aufmerksame Beobachter erhascht mitunter Blicke auf die mächtigen Roanaffen, die schwerfälligen Farrayleraffen, und nicht zuletzt auf die kleinen Mondscheinaffen mit ihren Leuchtenden Augen und schwarz-weißen Schwänzen. Gemeine Schimpansen, jedoch, bilden die größte Fraktion der im Agla vertretenen Affenarten.
Veredelt wird das Bild des Urwalds durch seine reiche Vogelwelt, in der sich unzählige bunte Papageienarten finden. Zudem sind prächtige Paradiesvögel und die kleinen Kolibris zu bestaunen.
In den Flüssen und Teichen der Landschaft tummeln sich gefährliche Piranhas ebenso wie harmlose Barsche und Welse. Die sonderbarsten Geschöpfe der Region unter Wasser sind wohl die langen Seeschlangen, die sich, gleich einem giftgrünen Schweif, durch die Wogen schlängeln.
Anders verhält es sich, im Vergleich zu der Pflanzenwelt, mit den hohen Balbaten. Balbatenkamele, und die gezüchteten Lamas dominieren die Berge, und anstatt Papageien gleiten hier riesige Greifvögel durch die Lüfte. In den Felsnischen, und den dunklen Höhlen, die die Berge bilden, haust eine Großzahl an absonderlichen Tierarten. Darin inbegriffen ist der blinde Wagongla, eine Art Maulwurf, der nur in den hohen Gebirgen des Nordens, also vor allem in den Balbaten, zu finden ist. Jedoch leben ebenso viele Gürteltiere in den Höhen des Gebirges.

Organisation des Staates

Staatsform
In Aglamirnitam regiert der sogenannte Samri, ein Herrscher mit beinahe absoluter Entscheidungsmacht. Der Samri kommt 200 Tkaj lang immer aus einem bestimmten Haus, das nach dem Ablauf dieser Periode seine Macht verliert. So wechseln sich die größten Adelsgeschlechter Aglamirnitams in ihrer Erbmonarchie ab, indem ihre Vertreter am Ende der Amtsperiode zusammentreffen und die neue Familie bestimmen, die in den Palast in Glromus einziehen darf. Daraufhin wählt die bestimmte Familie ihren Anführer, den Samri, der sein ganzes Leben lang über das Land wachen soll. Stirbt der Samri während der Amtsperiode, so folgt ihm sein männlicher Nachfolger auf den Thron, bis die Amtszeit abgelaufen ist.
Nach Bestimmung der Regierungsfamilie, gibt es für die anderen Häuser kein zurück mehr, denn mit der Wahl haben sie jegliche Entscheidungsmacht, die das gesamte Land Aglamirnitam betrifft, an die Herrscherfamilie abgegeben.
Jedoch werden vom Samri die Regierenden über seine Provinzen erwählt, und da diese aus den Adeligen Familien stammen müssen, sind sie der Gunst des Herrschers ausgeliefert. Denn es kann nicht jede Familie regieren.
So ist es mit den Jahren zum Brauch geworden, eine Woche nach Bestimmung des Samri, ein Fest zu Ehren des neuen Herrschers zu feiern, das die Familien veranstalten. Der Samri gibt ihnen auf dem Fest die Chance, sich für die Arbeit in bestimmten Provinzen zu empfehlen.  
Die Herrschende Spezies ist in Aglamirnitam nicht genau festgelegt, die Adelsfamilien sind ebenso Noambrisch wie Dümisch (Andere Spezies sind kaum vertreten), der Großteil ist allerdings menschlich, auch die Ureinwohner Aglamirnitams waren ja nun einmal Menschen.
So kommt es eher selten vor, dass der Samri aus Noambrischen oder Dümischen Familien stammt, schon öfter begegnet man allerdings einem Hanglo
(Provinzverwalter), der nicht menschlichen Wurzeln entspringt.
Die Hanglos haben in ihren Provinzen fast ebenso große Macht wie der Samri landesweit, doch die macht der Provinzverwalter geht nicht über die Grenzen ihrer Region hinaus. Aglamirnitam ist in vier Provinzen aufgeteilt: Nung-Aglakum (Südlicher Agla), erstreckt sich von der Grenze zu Lkinnriia bis zu den Balbaten; Balbanekum, umfasst das Balbatenmassiv mit der Hauptstadt Maglistus; Longtikles nennt sich das Herrschaftsgebiet um die Inseln im Norden, Longakles und Kangmagles; Und zuletzt Glromus, welches die Region um die Hauptstadt, die Halbinsel Tunglekles, und den mittleren sowie den westlichen Agla umschließt.

Wirtschaft


Ernährung
Eigentlich bietet der Regenwald wenig Möglichkeiten zum großflächigen Anbau von Grundnahrungsmitteln, weil er selten größere Lichtungen oder Felder offenbart. Durch die ehrgeizige Rodung der Wälder jedoch, wurden die Anbaumöglichkeiten geschaffen und gewannen mit der Zeit auch immens an Wichtigkeit. Denn die geschaffenen Felder werden heutzutage an Großbürgerliche verpachtet und in Plantagenwirtschaft genutzt, angebaut wird vor allem Mais. Dieser ernährt so den größten Teil der gemeinen aglamirnischen Bevölkerung. Er ist billig und nahrhaft. Er erreicht das Volk durch groß angelegte Verkaufsaktionen auf Märkten und in den Häfen der Städte. Selten kommt der Mais bis in die entlegenen Dörfer im tiefen Agla.
Zu dem gelben Grundnahrungsmittel wird meist Fisch aus den Flüssen oder Meeren gegessen, da ein Großteil der Unterschicht Aglamirnitams den Beruf des Fischers ausübt, oder zumindest fähig ist, ihn auszuführen. Außerdem liegen fast alle Aglamirnischen Großstädte an den großen Flüssen oder am Meer. Somit beschafft man sich seine übrige Nahrung vor allem selbst. Tiefer im Landesinnern bildet zudem der Zuckerrohr, der ebenfalls auf Plantagen angebaut wird eine große Nahrungsquelle. Zudem werden aus ihm einige berauschende Getränke gebrannt.
Die feineren Herrschaften der aglamirnischen Gesellschaft kommen häufig in den Genuss feinster Spezialitäten. Rimo-Fleisch ist bei ihnen besonders beliebt, und wird an den wichtigen Festlichkeiten gereicht, doch auch Schlange oder Affenfleisch ist sehr beliebt. Vorwiegend nimmt die Oberschicht Fleisch zu sich und will sich vor der übrigen Bevölkerung verherrlichen, indem sie die gefährlichen Raubtiere des Agla auf den Tisch bringen lassen. Etwas Heldentum möchten sie sich ja auch selbst zugestehen. Doch selbst die Adligen, die Hanglos und die Samri nehmen vorrangig den gelben Mais des Landes zu sich, für den es so bekannt ist.

Verkehr
Durch die großen Rodungen wurde nicht nur Platz für die Plantagen geschaffen, nein, auch das Straßennetz konnte der Maßnahme wegen ausgebaut werden. So muss man nun nicht mehr auf ausgetretenen Pfaden, oder per Floß über die kleinen Flüssen, reisen, nein, es wurden feste Straßen geschaffen, über die Waren durch das ganze Land und bis darüber hinaus transportiert werden.
Allerdings wurden die Rodungen nicht in allen Teilen des Urwalds durchgeführt, und so kommt es, dass besonders der Osten bzw. die Region um Kopangané, nur von wenigen Steinstraßen durchzogen ist. Ebenso ergeht es dem Teil der Balbaten im äußersten Nordosten an der Grenze zu Illrika.   

Waren und deren Import und Export
Der Reichtum Aglamirnitams gründet sich auf seinem reichen Rohstoffvorkommen, und seinen gefragten Waren, die per Schiff in alle Länder Grreias exportiert werden. Das reiche Rohstoffvorkommen wiederum gründet sich auf die Größe und Beschaffenheit des Landes. Besonders die Balbaten im Norden beherbergen wertvolle Metalle wie Zinn, Eisen, Kupfer und Gold. Auch die immer gefragte Kohle zum Heizen und zahlreiche, wenn auch, im Vergleich zu den bekannten Pa'Kitush aus Ron'Turén, zweifelsfrei wertlosere Edelsteine, befinden sich im Innern der Berge.
Aus dem tiefen Agla wird vor allem das biegsame Tropenholz, das vorrangig zum Schiffbau verwendet wird, in alle Regionen Grreias exportiert. Ebenso gefragt ist Jute, auf deren Handwerk sich die Aglamirniten bestens verstehen. Die Kaffeepflanze, und einige berauschende Pflanzen sind zwar in Hülle und Fülle vorhanden, und werden auch verarbeitet, allerdings ist ihr Preis mittlerweile ins astronomische gestiegen. So erwerben nur noch wenige Fernhändler die schmackhaften Getränke und Substanzen.  
Eine weitere Fundgrube an erlesenen Stoffen bieten die Longtikles - Pfeffer und Salz, zwei wichtige Gewürze, und Konservierungsstoffe werden dort großflächig angebaut. Jedoch steht die Förderung der Waren noch immer im langen Schatten des benachbarten Archipels von Krčná Ixsolá.
Trotz allem gründet sich auf dem Verkauf der Gewürze der enorme Reichtum der dünn besiedelten Inseln.
Natürlich werden auch die Massenprodukte Mais und Zuckerrohr weit bis nach Grreia exportiert - schließlich finden sich im Norden des Kontinents kaum ähnlich nahrhafter Mais, wie der aglamirnische. Die Verwertung von Zuckerrohr beherrschen die Aglamirniten zwar gut, doch die benachbarten Illriken verstehen sich auf den Gebrauch von Zuckerrohr wie kein anderes Volk. So hinken die Aglamirniten auch hier hinter ihren Nachbarn hinterher.
    
Die Waren werden vor allem per Schiff exportiert. Über den Vangnaré gelangen die Handelsschiffe nach Westen bis nach Vispucc, die Flüsse liegen für aglamirnische Händler gerade günstig. Jedoch verstehen sich die zu durchquerenden Länder geradezu perfekt darauf, hohe Zollgebühren zu verlangen. Daher werden die Waren häufig über die Ozeane transportiert, bis sie die entlegensten Regionen des Kontinents erreichen. Die Handelsflotten sind größtenteils im Besitz privater Händler, anstelle von großen Gilden, die ihren Einzug in Aglamirnitam bislang noch nicht gefunden haben. Vor allem aufgrund der starken Piraterie im nördlichen Lamuktii Porgatol ist dies ein denkwürdiger Faktor. Schutz für die einzelnen Händler verspricht jedoch der amtierende Samri, der seinerseits Freibeuter gegen die Piraten des Nordmeers einsetzt.
Der Import wird meistens von einzelnen Handelsschiffern durchgeführt, teils schaffen es aber auch ausländische Händler, ihre Waren in Glromus erfolgreich loszuschlagen. Innerhalb des Landes werden Lebensmittel oder Rohstoffe meist über die Straßen oder die kleinen Flüsse transportiert.

Kultur & Gesellschaft

Unterschiedliche Spezies
Beinahe nirgendwo auf Grreia leben so viele unterschiedlichze Spezies in einem Land friedlich zusammen, wie in Aglamirnitam. Ob Dümiä, Xsulá, Mensch oder Noambra, alle blicken sie stolz auf das Werk ihrer homogenen Gemeinschaft, die über die Jahre zu einem achtbaren Gesamtkunstwerk reifen konnte. Man sollte meinen, durch seine Vielfalt an Völkern sei die Gesellschaft Aglamirnitams komplexer, komplizierter zu verstehen als Andere Pendants, doch diese Angst beseitigen die Erfahrungen im Alltag gekonnt. Die verschiedenen Spezies behandeln sich, als seien sie alle Einer Einzigen angehörig, selten hört man innerhalb Aglamirnitams noch Vorurteile gegenüber den im Land lebenden Rassen.
So kann man unter "Aglamirniten" sie alle verstehen: Menschen, Noambra, Xsulá und Dümiä - Eine einmaliges Gesamtkunstwerk, was auf Grreia vergebllich seinesgleichen sucht.

Charakteristika der Aglamirniten
Die Aglamirniten gelten als tüchtige und ehrliche Arbeiter, die sich selten bis gar nicht über ihre Situation beklagen. Natürlich relativiert sich diese Aussage mit zunehmender Kenntnis verschiedenster Persönlichkeiten, doch tatsächlich verhält sich ein Gros der Bevölkerung der Agla-Monarchie getreu diesem Muster. Klagen über den Zustand, in dem man sich befindet, werden nicht gerne gehört, was mitunter auch die langen Dynastie-Perioden der Herrscher-Familien ermöglicht.
Trotz alledem nutzt es dem gemeinen, armen Schlucker nicht viel, wenn er sein nach aglamirnischen Gepflogenheiten ehrlich erworbenes Geld in eine andere Leidenschaft der Aglamirniten investiert: Wetten, Spielsucht. Die Volkskrankheit wird unter anderem durch die Arena-Kämpfe, bei denen die meisten Wetten abgeschlossen werden, gefördert. Ebenso einen großen Anteil haben die Wetten bei Flußkrebskämpfen, und diejenigen bei Nungi-Wettkämpfen.
Das Nungi ist ein im Norden sehr beliebtes Brettspiel, bei dem man nach und nach alle kleinen, steinernen Kugeln, die einem zur Verfügung stehenm an denen des Gegners vorbeibringen, und in einem der beiden Ledersäckchen, welche an den gegenüberliegenden Unterseiten des Bretts befestigt sind, versenken muss.
Hat man bei den Wetten kein Glück, so versucht man es ein zweites, drittes, viertes Mal. Ein aglamirnisches Sprichwort besagt: "Je öfter du das Glück herausforderst, desto gefügiger wird es dir sein."
Zum Glück für die aglamirnische Wirtschaft handeln nicht alle Bewohner des Landes so, sind noch nicht alle der Spielsucht verfallen.

Mode & Kleidung
Die Kostümierung ist für die vielen Völker, die das Land am Vangnaré beherbergt, eine Möglichkeit, Zusammengehörigkeit zu zeien, die die natürlichen Aussehensunterschiede in den Hintergrund rückt.
So wird viel Wert auf den Kleidungsstil gelegt, häufig wird man schon nach der Kleidung beurteilt.
In Mode sind langgezogene Hüte, die sich in verschiedenen Segmenten, mit jeweils einer Krempe am oberen Ende, ablösen, und dreieckig zusammenlaufen, bis am oberen Ende die Spitze erreicht ist - Eine Nachahmung der Samri-Krone.
Wohlhabendere Aglamirniten zeigen ihren Status, indem sie ihren Kopfschmuck durch reiche Verzierungen und Färbungen ergänzen lassen.
Unterhalb von Hut, Haupt und Hals tragen viele Bewohner des Landes weite, ockerfarbene Gewänder denen ihre gestreifte Verzierung ein ähnlich plastisches Aussehen wie dem Hut verleiht.
Während weibliche Aglamirniten selten mehr tragen als ein langes, weites Gewand, kleiden sich die meisten Männlichen Geschöpfe mit einem zusätzlichen Rock, der meist eine schwarze Färbung besitzt.
Aufgrund der Mangelerscheinung an Jahreszeiten wird muss der Klediungsstil nicht gewechselt werden, und er wird auch nicht gewechselt.
Unter den Menschen sind kurze Haare, oder Glatzen bei den Männern generell beliebter als lange Mähnen. Zudem lassen sich die Wenigsten einen Bart stehen, was im klaren Kontrast zum östlichen Grreia steht. Die weiblichen Menschen bevorzugen Hochsteckfrisuren gegenüber unordentlichen Haaren.

Geschlechterrolle
Im Gegensatz zum südlichen Grreia wir din Aglamirnitam beinahe kein Unterschied zwischen den Geschlechtern gemacht. Beeinflusst durch die feministische Kultur der Xsulá werden beide Geschlechter im sekben Maße toleriert, und keineswegs diskriminiert. Die Tatsache, dass weibliche Aglamirniten häufig in ähnlich hohe Positionen gelangen, wie ihre männlichen Pendants, veranschaulicht dies deutlich.

Militär

Die Dángle Rimo
Nirgendwo sonst gibt solch grässliche Ungetüme der Tierwelt, wie im Agla, so heißt es. Der Dschungel berge unheimliche Riesenspinnen, die einen bei lebendigem Leibe in ihre Netze einwickeln und verspeisen.
Dieses Schauermärchen ist leider sehr realitätsnahe. Im riesigen Agla treiben die riesigen Rimos ihr Unwesen, übergroße Spinnen, die nicht nur Tiere ihre Opfer nennen.
Da die Riesenspinnen ein großes Problem bei der Rodung der Wälder darstellen, wurde schon vor langer Zeit die Spezialeinheit "Dángle Rimo" ins Leben gerufen, eine Militärschicht, die beispielhaft ist, für den Kampf gegen monströse Tierarten. Während die Barden in anderen Teilen des Kontinents von Drachentötern singen, handeln die Märchen Aglamirnitams beinahe allesamt von den heldenhaften Dángle Rimo, den Spinnentötern, und ihrem legendären Anführer Haneng sa Kalonglé, der während der Spinnenkriege über hundert der Ungetümer erlegt haben soll.

Die Kunst des Kongalági
Den Kampf gegen die Riesenspinnen kennt man vor allem unter dem Namen Kongalági. Er wird an beinahe allen Militärschulen Aglamirnitams, und in Lkinnro gelehrt, und ist überlebenswichtig für Spinnentöter.
Beim Kongalági verwendet man vor allem dick geknüpfte Fangnetze mit und Stabwaffen, wie den im Wappen enthaltenen Speer,  den Dreizack, oder, wie die Ureinwohner Pfeil & Bogen, die Kampfkunst ist daher eine Lehre des Fernkampfes. hat ein Bogenschütze auf Grreia irgendwann einmal ein abgeschlossenes Kongalági-Studium absolviert, ist er beinahe unbezahlbar, unersetzlich und auf dem ganzen Kontinent gefragt. Denn da es beim Kongalági darauf ankommt aller acht Augen einer Spinne so schnell wie möglich zu treffen, schießen ausgebildete Kongalágen so schnell und genau wie keine anderen Bogenschützen Grreias.  
Es gibt unterschiedliche Stufen im Kampf gegen die Spinnen, die nacheinander gelehrt werden sollen.

1. Der Gruppenkampf
Man kämpft mit acht Mann gegen eine Rimo, so dass sich jeder Soldat nur einem Bein und einem Auge gegenüber sieht. Damit ist die Gruppe wendiger, und der Spinne auch im Nahkampf überlegen.

2. Der Einzelkampf
Im Einzelkampf kommt es darauf an, hochkonzentriert zu sein, und jede Bewegung der Spinne beantworten zu können. Vermieden werden soll es, der Spinne zu nah gegenüber zu stehen, da diese dann mit ihren acht Beinen im Vorteil ist. Ebenso gefährlich ist es, sich unter oder hinter dem Leib der Spinne zu befinden, weil sie den Kämpfer dann mit ihrer Klebeflüssigkeit einsprühen kann. Allerdings wird diese riskante Kampfart von einigen berühmten Spinnentötern propagiert, die schon lange im Geschäft sind.

Geschichte der Dángle Rimo
Die Spezialeinheit der Dángle Rimo wurde schon lange vor den großen Spinnenkriegen ins Leben gerufen, nämlich als man mit der Rodung der Wälder begann, um Aglamirnitam ein festes Straßensystem zu geben, damit der Agla ohne Schwierigkeiten passiert werden konnte. Man hatte das Land gerade erst erobert, die Ureinwohner versklavt, und wollte dem Land nun auch noch die Schätze abtrotzen, die sich tief im Dschungel verbargen.
Jedoch war man auf das Ungeziefer in den tiefen Urwäldern nicht besonders gut vorbereitet, obwohl man die versklavten Ureinwohner verpflichtet hatte, den Arbeitertrupps die richtigen Wege zu weisen. Allerdings traf man trotzdem vermehrt auf die riesigen Spinnen und ihre Netze, denen teilweise ganze Trupps zum Opfer fielen. Zwar stellten auch Schlangen und die Raubkatzen eine große Gefahr dar, doch ihr Anblick musste die wagemutigen Eroberer etwas weniger geschockt haben, als der der achtbeinigen Monster.
Und so rief der erste aller Samris, Samri Onglaru I. sa Langkutam, die Spezialeinheit Spinnentöter aus. Tausende Freiwillige zogen aus, die Bestien zu erlegen und dem Samri als Beweis alle acht Augen der Spinne zu bringen.
So wurde es zur Tradition der Dángle Rimo, die Arbeiter auf ihren Rodungen zu begleiten.
Neuigkeiten
 
ICH SUCHE NOCH MITARBEITER!
Wer also Lust verspürt, einer innovativen und einfallsreichen, neuen Ideen aufgeschlossenen, möglichst klischeefreien Welt qualitative Texte oder Bilder (o.ä.) beizutragen, der melde sich. Jemand, der sich mit Rollenspielen (P&P, Forum-RPG, PBeM) gut auskennt, ist ebenso erwünscht, seine geistigen Ergüsse offenzulegen.
Denn in ein Rollenspiel umsetzen würde ich das Ganze schon sehr gerne.
Meldet euch bei Interesse unter "Kontakt" oder schreibt eine Mail an palewich@gmail.com !
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